Entwicklung von Sprachbewusstsein:
Englischkenntnisse erleichtern den
Часто учні, які починають вивчати німецьку мову як другу іноземну після англійської, не розуміють, що ці дві мови мають багато спільного. Вони не навчені знаходити спільне у тому мовному матеріалі, яким уже володіють. Учнів потрібно заохочувати до свідомого порівняння двох мов (або кількох, якими вони володіють), для того, щоб використати це для швидшого оволодіння німецькою мовою.
Englisch und Deutsch sind „nahe Verwandte“, die auf eine gemeinsame Sprachwurzel im Westgermanischen zurückgehen. Ähnlichkeiten finden sich
z.B. im Bereich der elementaren Grammatikstrukturen
(z.B. engl. The postman comes every morning – dt. Der Postbote kommt jeden Morgen;
engl. Who is that?
– dt. We rist das?). Man kann die
Ähnlichkeiten aber vor allem im Bereich des Wortschatzes erkennen (z. B.
engl. hand – dt. Hand; engl. bread – dt. Brot;
engl. father – dt. Vater). Die
Bedeutung der deutschen Wörter kann man ohne weiteres erschließen,
wenn man seine Englischkenntnisse aktiviert. Dieser „gemeinsame Wortschatz“
wird aus drei Quellen gespeist:
a) Es sind zahlreiche Wörter aus
Themenbereichen des Alltags (etwa: Speisen/Getränke; Klima/Wetter/Natur;
Tiere/Pflanzen; Wohnung; Stadt; Verwandtschaftsbezeichnungen; Freizeit/Sport;
Mode/Kleidung; Körperteile/Gesundheit/ Krankheit; Schule; Wochentage;
Farben; Einkauf), die sich aus einem gemeinsamen Ursprungswort entwickelt haben
(vgl. die Wörterliste auf der 2. Umschlagseite).
b) Zum anderen haben beide Sprachen viele
Wörter – es sind Hunderte – aus dem Griechischen bzw. Lateinischen
aufgenommen, die sich auch in anderen Sprachen finden. Das sind die sog.
Internationalismen (z. B. Monatsnamen; Schulfächer; Wörter wie z.B. Organisation;
Meter; Taxi;Struktur; Modell; Musik; Polizei), die
zwar in Schreibung und Lautung dem Sprachsystem der jeweiligen Sprache angepasst wurden, deren Bedeutung aber
„über die Sprachen hinweg“ gleich
geblieben ist.
c) Dazu kommt, dass das Deutsche in den letzten
Jahrzehnten viele Anglizismen als Lehnwörter aufgenommen hat (z.B. Jeans;
PC; Internet; Basketball; Party; Interview) – auch hier sind es Hunderte
von Wörtern z.B. aus den Bereichen Jugend- und Popkultur, Sport, Technik,
Mode, Essen und Trinken, Medien und Medientechnologie. Das hat vor allem mit
dem Einfluss und der Dominanz des „großen Bruders“ USA in den genannten
Bereichen zu tun. Auch dieser Trend ist weltweit zu beobachten.
Oft ist jedoch denjenigen, die deutsch zu lernen
beginnen, nicht bewusst, dass es diese sprachlichen Ähnlichkeiten zwischen
Englisch und Deutsch gibt.
Sie sind nicht daran gewöhnt,
Verbindungslinien zwischen den Sprachen, die sie „im Kopf“ haben, herzustellen.
Die Entwicklung von Sprachbewusstsein (über
die Elemente und Strukturen von Sprache) muss deshalb von Anfang an
gefördert werden, die Lernenden müssen ermuntert werden, aus dem
bewussten Vergleich des Englischen und des
Deutschen (ggf. unter Einbeziehung der Muttersprache und anderer
vorhandener Sprachen in diesen Vergleich) Nutzen für das Erlernen der
neuen SpracheDeutsch zu ziehen.
Wenn man dieses breite
gemeinsame Sprachpotenzial der beiden Sprachen (im Bereich der Grammatik und
vor allem im Wortschatzbereich) aktiviert, eröffnen sich ganz neue
Möglichkeiten für einen schnellen Zugang zum Deutschen! Mit seiner
Hilfe kann man vor allem im Anfangsunterricht im Verstehensbereich schnell,
unaufwändig und effizient elementare Grammatikkenntnisse aktivieren, einen
relativ großen Grundwortschatz des Deutschen aufbauen und Verfahren zur
Entfaltung des Textverständnisses entwickeln.